Wandern & Radfahren

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Liebe Gäste,

wir haben auf unserer Webseite alle Wanderwege und Radtouren im Gemeindegebiet mit dem Bayern Atlas (Karte des Bayerischen Vermessungsamtes) verlinkt, sofern diese digital vorliegen. Wenn man den ausgewählten Weg im Bayernatlas öffnet und im links angezeigten Menü auf „Zeichnen und Messen“ klickt, öffnet sich der Reiter. Dort ist ein Feld, wo man KLM bzw. GPX Daten speichern und herunterladen kann.

Zur Einkehrsituation: Bitte beachten Sie, dass aufgrund Personalmangels einige Gasthäuser ihre Öffnungszeiten geändert haben. Einige Gasthäuser haben geschlossen: Waldgasthof Reuthof, Gasthaus Kroder in Hüll (Metzgerei wie gewohnt geöffnet). Wir empfehlen vor einer Einkehr anzurufen.

Das LEADER-geförderte Wegeleitsystem „Qualitätswanderregion Fränkische Schweiz“, initiiert vom Landkreis Forchheim, wurde 2023 fertiggestellt. Die Wege finden Sie hier:

Bitte beachten Sie, dass nur Wege aufgenommen sind, die in der Förderung enthalten waren. Deshalb sind nicht alle Wege auf der Karte zu finden.

Wanderwege mit Ausgangs- und Zielpunkt Betzenstein

Tourenvorschläge

Übersichtstafeln über die Wanderwege finden Sie unter anderem in Betzenstein (Marktplatz bei der Bushaltestelle), Wanderparkplatz beim Eibgrat in Spies, Weidensees Ortsmitte, Waldgasthof Reuthof und im Ortsteil Hunger.

Infomaterial erhalten Sie in unserer Tourist-Info im Historischen Maasenhaus in Betzenstein, Hauptstrasse 44 oder über info@betzenstein.de  

Die Wanderübersichtstafel auf dem Marktplatz in Betzenstein, an der Rückseite der Bushaltestelle zeigt dieStartpunkte der jeweiligen Wanderwege.

Die beliebtesten Rundwege in und um Betzenstein finden Sie unten.

Wanderweg Roter Ring

Wanderung: Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt – rund um Betzenstein
Markierung: Roter Ring
Länge: 7 km
Start: Stadtmitte, Unteres Tor

Aussichtspunkt Schmidbergturm: Blick auf Burgen und  über die Stadt

Aussichtspunkt Gerhardsfelsen: Blick von Süden auf die Stadt und Fernblick über den Veldensteiner Forst

Aussichtspunkt „Schöne Aussicht“: Etwas versteckt oberhalb des Abenteuerparks. Blick vom Westen auf die Burgen

Aussichtspunkt Badersberg: Schöner Blick auf die Altstadt und den Unteren Marktplatz.. Picknickplatz mit Schutzhütte Berghäusl

Wir gehen durch das Untere Tor am Marktplatz und dann nach rechts hinauf zum Schmidberg. Der Pfad schlängelt sich zum Aussichtsturm, von wo man einen herrlichen Blick auf die beiden Burgen gegenüber hat. Folgen wir unserer Markierung weiter, kommen wir an der Laufer Hütte vorbei und treffen alsbald auf die Straße, die wir überqueren. Teils durch Buchenwald, teils am Waldrand entlang geht es hinauf zum „Ameisenbühl“.

Hier ca. 50 Meter nach links und dann nach rechts in einen angenehmen Wiesenweg abbiegen. Ein Bänkchen lädt zum Verweilen ein, bevor es gleich in den Wald geht und der Weg bergauf etwas anspruchsvoller wird. Wieder bergab, am Siedlungsrand entlang, kreuzen wir die Dorfstraße nach Eckenreuth und wandern hinauf zum Aussichtspunkt auf dem „Gerhardsfelsen“. Von hier aus kann man bei günstiger Witterung sogar den Ochsenkopf im Fichtelgebirge und den Steinwald in der Oberpfalz sehen.

Der Weg führt uns nun durch den Buchenwald hinunter zur Straße nach Waiganz. Diese überqueren wir und folgen der Markierung wieder in den Laubwald. Nach einem Anstieg gelangen wir auf einem Höhenrücken und weiter an einem Bolzplatz vorbei zu einem Wasserwerkshäuschen. Von dort geht es rechts hinunter zur Straße nach Stierberg. Diese überqueren wir und folgen dem Pfad, der am Waldrand rechts abbiegt. Auf und ab schlängelt sich der Pfad durch den Buchenwald, bis das Freibad in Sichtweite kommt. Die Straße am Aufgang zum Freibad überquert, dann führt ein Schotterweg zum Treppenaufstieg, der zur Klauskirchenhöhle hinaufgeht. Die imposante Höhle, die der Weg durchquert,  hat eine Länge von etwa 37 m, eine Breite von bis zu 5 m und eine Höhe von bis zu 7 m. Nun laufen wir durch den Abenteuerpark, einer der höchsten Kletterparks in Deutschland mit der einzigartigen Seilbahnfaht über das beheizte Freibad. Auf der buchenbestandenen Anhöhe kann man einen kurzen Abstecher nach rechts zur „schönen Aussicht“ machen. Ein lauschiges Bänkchen, das schon zu Urgroßvaters Zeiten ein Geheimtipp für Verliebte war.

Der Weg führt nun zum ehemaligen Standort der Windmühle, die leider 1917 abgebaut wurde. An diesem idyllischen Fleckchen findet sich heute eine liebevoll geführte Pension. Den Fahrweg entlang geht es weiter, dann über die Straße nach Höchstädt und nach links auf einen wildromantischen Wiesenpfad. Ein heiterer Steig führt uns auf den „Badersberg“ zum Berghäusel, einer überdachten Rastmöglichkeit mit Blick auf die historische Innenstadt. Ein Treppenabstieg führt hinunter in die Stadt. Von hier aus geht es stadteinwärts zurück zum Unteren Tor.

Pfad der Liebe

Wanderung: Pfad der Liebe
Markierung: Spirale
Länge: 6 km
Start: Linde

Der Pfad der Liebe – ein Pilgerweg für die Seele


Der Pfad der Liebe will uns inspirieren zum Innehalten, Beobachten, Reflektieren, zum Fühlen und Loslassen. Er erinnert uns an das Jetzt und an das was wir sind. Liebe umgibt uns in jedem Augenblick.
Der Pfad der Liebe ist eine Anleitung zur Achtsamkeit mit uns selbst und mit allem, was uns umgibt. Er führt über sieben Etappen durch die Natur und lädt uns ein, dabei den Blick wohlwollend auf uns selbst zu richten. Auf unsere Gedanken, unsere Gefühle, unseren Körper und unsere Bedürfnisse.

Der Weg ist in 7 Etappen unterteilt. Die einzelnen Abschnitte werden von Impulstafeln begleitet, die eine praktische Übung beinhalten, welche uns anleitet, den Blick auf uns selbst zu richten. An den Stationen finden sich meist Möglichkeiten zum Sitzen und Verweilen. Die Impulse der einzelnen Etappen ergeben einen inneren Weg, den wir jeden Tag aufs neue beschreiten können.

Pfad der Liebe – Wegebeschreibung

Parken: Gebührenfreie Parkplätze im Ort und am Rathaus, Nürnberger Str. 5

Start an der Friedenslinde, Hauptstr. 45 (bei der ehemaligen Metzgerei Otto). Hier befindet sich die Starttafel. Der Gasse zwischen Hs.-Nr 43 und 45 Richtung Schmidberg folgen. Rechts abbiegend den Biergarten durchqueren und unmittelbar an der alten Scheune entlang dem Pfad folgen. Nach wenigen Metern erreicht man die 1. Station: BEWUSSTWERDEN.

Auf dem weiteren Verlauf des Pfads durchqueren wir das Areal der Laufer Hütte (Vereinshütte des DAV) und erreichen über einen Treppenabstieg die Straße. Diese überqueren und durch den Wald, an einer Pferdekoppel vorbei, den Berg hinauf. Die Anwohnerstraße überqueren und nach dem Anwesen nach rechts auf einen Wiesenweg abbiegen. Nach wenigen Metern 2. Station: BEOBACHTEN OHNE ZU BEWERTEN.

Der Weg schlängelt sich durch den Buchenwald bis zu einem kleinen Abzweig an einem Gartenzaun. Hier links abbiegen und am Waldrand entlang weiter bis zur Straße nach Eckenreuth. Diese überqueren und dem Steig hinauf zum Gerhardsfelsen folgen. Hier 3. Station: FÜHLEN UUND ANNEHMEN
Einige Meter weiter gibt es eine zweite Aussichtsmöglichkeit. Hier auch Abstieg. Straße nach Spieß überqueren und den Waldpfad aufwärts folgen. Auf diesem Streckenabschnitt findet man die 4. Station: BEDÜRFNISSE WAHRNEHMEN.

Kurze Zeit später trifft man auf eine Lichtung mit Rastmöglichkeit. Hier befindet sich auch die 5. Station: SELBSTVERANTWORTUNG.

Am Wasserhochbehälter vorbei und leicht abwärts fürt der Feldweg über die Straße nach Stierberg und weiter auf einem Waldpfad zur 6. Station: LIEBE ANNEHMEN. Hier bieten zwei Ruheliegen Erholung an.

Leicht auf und ab führt der kleine Steig durch den Mischwald bis zu einem Abzweig. Hier rechts auf den Wiesen weg abbiegen und am Waldrand entlang bis zum Parkplatz am Freibad folgen. Nach dem Parkplatz die Straße zum Freibad queren und rechts weiter auf den Wanderweg bis zum Aufstieg zur Klauskirchenhöhle. Die Treppe hinauf und die Höhle durchqueren. Unter den Kletteranlagen des Hochseilgartens hindurch bis zu einem Abzweig. Hier führt ein Abstecher nach rechts zur 7. Station: DER NÄCHSTE SCHRITT. Schöne Aussicht mit Rastbank.

Zurück zum Abzweig und nach rechts abbiegen. Nach einigen hundert Metern führt ein unbefestigter Weg nach rechts in den Ort zurück. Durch das historische Scheunenviertel und das hintere Stadttor führt der Weg zum Marktplatz. Hier endet unsere Runde.

Wanderweg Roter Punkt

Wanderung: Naturdenkmäler Rundweg
Markierung: Roter Punkt
Länge: 4 km
Start: Hinteres Tor

Naturdenkmal Klauskirche: Durchgangshöhle (Nähe Freibad)

Naturdenkmal Hexentor: Kreisrundes Felsentor. Gilt als keltischer Kraftort

Naturdenkmal Großer Wasserstein: Felsentor mit kleinen Nischen, die ganzjährig Wasser führen.

Interessanter und abwechslungsreicher Weg.
Gut kombinierbar mit dem Rundweg Roter Ring

Der Naturdenkmälerweg beginnt in der Stadt am Marktplatz. Hier finden Sie Parkplätze, die Sie kostenfrei nutzen können.
Der Weg ist für Kinder geeignet, die schon die ca. 4,3 km laufen können. Für Kinderwagen ist der Weg leider nicht geeignet, da bei der Klauskirchehöhle ein Treppenaufstieg ist.

Vom Hinteren Tor geht man ein Stück geradeaus; hinter dem letzten Wohnhaus biegt der Weg links ab, Bitte beachten Sie die Umleitung aufgrund der Baustelle. Noch vor dem Freibad gehen wir rechts zur Klauskirche hinauf, durchqueren sie und wandern am Freibadzaun entlang an der Pension Windmühle vorbei bis zum Wald. Dort biegt der Weg links ab und führt am Hexenboden und Hexentor vorbei nach Kröttenhof. Hinter Kröttenhof biegen wir rechts ab über die Wiesen in Richtung Wald. Hier bietet sich ein Abstecher nach rechts zur Buchnerhöhle an (nur zugänglich für sehr dünne Menschen in Schutzkleidung). Der Wanderweg führt jedoch am Waldrand nach links zum Wassersteintor. Vorher aber, etwa auf der Höhe der Pferdekoppel, verlässt der Wanderweg den Waldrand und führt parallel dazu – mit ca. 3 m Abstand – durch den Wald direkt zum Wassersteintor. Von dort – noch vor der Höchstädter Straße – geht es durch den Wald rechts hinauf zum Großen Wasserstein, einer vorgeschichtlichen Zufluchtstätte („Abri“) und Jägerstation.

Hier wurden bei Grabungen die fossilen Überreste des kleinsten Säugetieres der Eiszeit gefunden, einer Zwergspitzmaus von der Größe einer Hummel.

An den Felsen entlang kommen wir zum Rastplatz „Stöhrs Ruhe“ und gehen von hier aus auf der Höchstädter Straße zurück nach Betzenstein (Unteres Tor).

Der romantische Rundweg – Markierung Gelbes Kreuz liegend

Wanderung: Romantischer Rundweg
Markierung: Gelbes Schrägkreuz liegend
Länge: 5,5 km
Start: Linde (Hauptstraße, Ecke Nürnberger Straße)

Rundwanderweg mit abwechslungsreichen Steigen, teils durch Buchenwald mit den typischen Felsformationen, teils am Feld- und Wiesenrain entlang.

Startet man an der Friedenslinde (Hauptstraße, Ecke Nürnberger Straße) und wendet sich nach links, führt der Weg am Fuße des Schmidbergs entlang zum Neubaugebiet am Teufelsloch. Hier müssen wir die Bayreuther Straße überqueren und unmittelbar nach der Tankstelle rechts abbiegen. Ab jetzt führt uns ein kleiner Weg unter großen Bäumen zuerst am Siedlungsrand, später durch Buchenwald bis wir uns auf einer Lichtung wiederfinden. Von dort führt der Weg am Waldrand entlang bis zur Klausberger Straße. Nun müssen wir etwa 150 Meter auf der Straße bewältigen (nach links) bis der Weg nach rechts am Waldrand und an Wiesen entlang wieder bergan führt. Durch den lockeren Buchenwald schlängelt sich der Weg stetig bergauf bis zur Panoramaaussicht auf dem Gerhardsfelsen. Ab jetzt geht es bergabwärts. Nach der Überquerung der Nürnberger Straße führt der Weg am Fuß des Lindenbergs entlang zurück in die Stadt.

Wanderweg Roter Senkrechtstrich

Wanderung: Romantischer Rundweg
Markierung: Gelbes Schrägkreuz liegend
Länge: 5,5 km
Start: Linde (Hauptstraße, Ecke Nürnberger Straße)

Rundwanderweg mit abwechslungsreichen Steigen, teils durch Buchenwald mit den typischen Felsformationen, teils am Feld- und Wiesenrain entlang.

Startet man an der Friedenslinde (Hauptstraße, Ecke Nürnberger Straße) und wendet sich nach links, führt der Weg am Fuße des Schmidbergs entlang zum Neubaugebiet am Teufelsloch. Hier müssen wir die Bayreuther Straße überqueren und unmittelbar nach der Tankstelle rechts abbiegen. Ab jetzt führt uns ein kleiner Weg unter großen Bäumen zuerst am Siedlungsrand, später durch Buchenwald bis wir uns auf einer Lichtung wiederfinden. Von dort führt der Weg am Waldrand entlang bis zur Klausberger Straße. Nun müssen wir etwa 150 Meter auf der Straße bewältigen (nach links) bis der Weg nach rechts am Waldrand und an Wiesen entlang wieder bergan führt. Durch den lockeren Buchenwald schlängelt sich der Weg stetig bergauf bis zur Panoramaaussicht auf dem Gerhardsfelsen. Ab jetzt geht es bergabwärts. Nach der Überquerung der Nürnberger Straße führt der Weg am Fuß des Lindenbergs entlang zurück in die Stadt.

Der Fuchsweg – Rund um das Felsenriff Langer Berg

Wanderung: Rund um das Felsenriff „Langer Berg“ bei Stierberg
Markierung: Roter Fuchs

Start: Landgasthof Fischer in Stierberg

Idyllischer Rundwanderweg entlang des Felsenriffes „Langer Berg“. Besonderheit am süd-westlichen Verlauf des Weges ist das Naturdenkmal „Juraelefant”, eine Felsformation, die einem Elefanten oder Mammut gleicht.

Abwechslungsreiche und für Kinder geeignete kurze Wanderung, mit viel Kletter- und Naturerlebnis

Der Fuchsweg – Rund um das Felsenriff Langer Berg

Die Dörfer rund um Betzenstein
Markierung: Blauer Ring
Länge: 14 km
Start Empfehlung: Marktplatz Betzenstein, über Markierung Grünes Kreuz bis Mergners. Ab Mergners mit Blauer Ring weiter

Dieser Rundwanderweg zeigt die fränkische Landschaft in ihrem schönsten Kleid: Bäuerlich geprägte, kleinteilige Kulturlandschaft, Laubmischwälder mit mächtigen Buchen, sanfte Hügel, zerklüftete Felsen, urige Dörfer inmitten herrlicher Natur.
Dieser Weg berührt Betzenstein nicht, aber von allen Ortschaften führen Wege nach Betzenstein zurück. Sie treffen ihn in Mergners. Von Betzenstein bis Mergners auf der Markierung Grünes Kreuz, ca. 1 km.

Ab Mergners der Markierung Grünes Kreuz bis zur kleinen Ortschaft Hunger folgen. Am Ortsausgang von Hunger ein kurzes Stück die Straße nach links in Richtung Ottenhof. Der Weg biegt bald nach rechts in den Wald ab, in Richtung Klausberg, dann wieder nach rechts vorbei am ehemaligen Reuthof. Auf einem bequemen Waldweg bis zu einer Wegekreuzung, wo der Main-Donauweg kreuzt. Unser Weg folgt etwa 300 m dem Fünftageweg und biegt dann rechts ab in Richtung Reipertsgesee. Durch Reipertsgesee hindurch, weiter nach Stierberg (Einkehrmöglichkeit).
Am Landgasthof vorbei führt der Weg nach Leupoldstein und weiter auf einem sehr angenehm zu gehenden Weg durch Feld und Wald nach Höchstädt. In Höchstädt führt der Wanderweg zunächst links die Chaussee entlang, biegt dann ab nach Hüll (spätgotische Kirche). Auf der anderen Seite der Straße geht es über einen sanften Höhenzug über die offene Flur zurück nach Mergners.

Der Fuchsweg – Rund um das Felsenriff Langer Berg

Hohe-Reuth-Rundweg
Markierung: Grüner Ring
Parkmöglichkeiten: Wanderparkplatz „Eibgrat West“,
Parkplatz am Feuerwehrhaus in Schermshöhe

Länge 11,5 km

Abwechslungsreicher Rundweg durch das südliche Gemeindegebiet von Betzenstein. Es handelt sich um einen Rundweg, so dass Sie in jeder Ortschaft einsteigen können. Ortschaften: Schermshöhe, Spies, Eichenstruth, Illafeld

Beschreibung ab Schermshöhe. Laufrichtung im Uhrzeigersinn über Spies, Eichenstruth, Illafeld.

Vorbei am Feuerwehrhäuschen in Schermshöhe führt der Pfad links bergauf auf die 635 m Hohe Reuth mit ihrem Fernsehturm, die höchste Erhebung der Fränkischen Schweiz. Über den Berg hinunter gelangen wir zum Lindenfestplatz mit der uralten Tanzlinde und halten uns dort links. Der Pfad führt uns nach ca. 400 m aus dem Wald heraus und auf eine kleine Straße, die als Zufahrt zum Trinkwasserbrunnen der Riegelsteingruppe dient. Unser Weg zweigt bereits vor der Tiefbohrung nach rechts ab und führt zuerst am Waldrand, später durch den Buchenwald unterhalb des mächtigen Eibgrates entlang. Nach ca. 2 Kilometern verlassen wir den Wald, unterqueren bald die Autobahn und unmittelbar danach die Ortsverbindungsstraße Plech-Riegelstein. Der Wiesenweg führt nach einigen hundert Metern als gewundener Feldweg am Waldrand den Hügel hinauf. Wir erklimmen die Anhöhe zwischen Hühnerberg und Vogelherd und kommen dann bergab durch die Stollengasse nach Eichenstruth. Kurz nach Eichenstruth zweigen wir von der Straße links auf einen Feldweg ab. Bald durchqueren wir einen Buchenwald und kommen an der kleinen Ortschaft Henneberg vorbei. Der Feld- und Waldweg schlängelt sich weiter in Richtung Steigenbauernhof und bringt uns schließlich nach Illafeld, die südlichste Ortschaft der Gemeinde Betzenstein. Wir durchqueren die Ortschaft und anschließend hügelan einen Fichtenwald bis zur Autobahnbrücke. Nachdem wir die Autobahn überquert haben, ist es nur noch ein Katzensprung durch den Wald zum Ausgangspunkt.

Einkehrmöglichkeiten:
Gasthof Gerstacker in Eichenstruth (Freitag bis Sonntag geöffnet)

Über den Eibgrat – Wanderweg Roter Querstrich

Rückweg

Der Felsensteig Eibgrat bei Spies ist kein Rundweg. Kombiniert mit dem Grünen Ring, kann man eine schöne Rundwanderung machen.

Rundwanderung über den Eibgrat mit Rückweg Grüner Ring

Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Spies, von Betzenstein kommend, ca. 400 m vor der Ortseinfahrt in einer Rechtskurve nach links abbiegen. Nach ca. 200 m am Waldrand.

Markierungen:
Vom Wanderparkplatz aus folgen wir der Markierung roter Querstrich, der über den Eibgrat führt.
Nach dem Felsensteig an der Abzweigung links abbiegen und der Markierung grüner Ring bis zum Wanderparkplatz zurück folgen.

Länge:ca. 4 km

 

Der Eibgrat-Felsensteig ist durchaus anspruchsvoll. Für kleine Kinder ist der Steig nicht geeignet, größere Kinder (ab ca. 5 Jahren) sollten in Begleitung Erwachsener klettern.

Am Ende des Eibgrats treffen wir auf einen Waldweg auf den wir links abbiegen, Richtung Spies. Wir folgen nun dem Grünen Ring bis zum Parkplatz zurück.

Anforderungen:
Der Eibgrat erfordert festes, trittsicheres Schuhwerk und an einigen Passagen Klettergeschick und Schwindelfreiheit.
HINWEIS: Ungeübte Wanderer können die Felsköpfe auf einem kleinen Pfad am Fuß der Felsen umgehen.

Wegbeschreibung:
Für Wanderer, die lieber etwas abenteuerliche Wege gehen möchten, ist der Eibgrat-Felsensteig genau das Richtige.
Der Felsenpfad hat etwa die Länge von einem Kilometer und ist durchaus anspruchsvoll. Besonders bei nassen oder feuchten Boden ist Vorsicht geboten, da die Felsen dann leicht rutschig werden. Festes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich!
Der malerische Steig führt durch enge Spalten, über Felsrücken und an Abhängen vorbei. Größtenteils läuft man im Schatten großer Buchen. Besonders idyllisch ist der Blick von der Rastbank am höchsten Punkt des Grates. Von hier blickt man auf das Felsmassiv der Eibtaler Wand, die seltenen Greifvögeln als Brutplatz dient und deshalb für Kletterer geschlossen ist.

Am Ende des Eibgrats treffen wir auf einen Waldweg, auf den wir links abbiegen. Wir folgen nun dem grünen Ring durch den Wald, teilweise am Waldrsaum entlang, bis wir auf einen geschotterten Feldweg am Waldrand treffen, der uns linker Hand bergauf führt. Nach ca.. 200 Metern geht dieser in einen geteerten Weg über. Nach weiteren 250 Meter liegt linker Hand der Wanderparkplatz am Waldrand.

WAS TUN IM NOTFALL?

Rettungszonen der Bergwacht


Die Bergwacht Pottenstein hat  den Eibgrat in 5 Rettungszonen eingeteilt um im Notfall schneller Hilfe leisten zu können. Die einzelnen Zonen sind mit entsprechenden schildern markiert.
Merken Sie sich bitte, ob Sie vom Westen (Parkplatz Spies) oder vom Osten (Parkplatz Riegelstein/Plech) begangen haben und achten Sie bei Ihrer Wanderung auf die Zonen-Schilder. Im Notfall melden Sie die zuletzt passierte Nummer der Leitstelle bzw. der Bergwacht.

NOTRUF Tel. 112

 

Einen Notfall melden:

  1. Ruhe bewahren

  2. 112 wählen

  3. WO? Am Eibgrat. Zone angeben.

  4. WER ruft an?

  5. WAS ist passiert?

  6. WIE VIELE Verletzte?

  7. WARTEN auf Rückfragen.

Naturkundlicher Rundwanderweg

Naturkundlicher Rundwanderweg
Markierung: Grüne Linde
Länge: 42 km

Die 1991 gegründete Ortsgruppe Betztenstein–Plech des Bund Naturschutz hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen großen Rundwanderweg durch die gesamte Verwaltungsgemeinschaft zu führen, um Wanderern die schönsten Landschaftsbilder zu präsentieren, Naturdenkmäler und Biotope aufzuzeigen und das Bewusstsein für deren Schutz zu vermitteln.

Bewusst wurde auf lange Walddurchquerungen verzichtet, so dass der Weg ca. 75% auf offener Flur mit viel Landschaftsabwechslung verläuft. Wanderkarten dazu sind in der Touristinfo Betzenstein gratis erhältlich.

Streuobstwanderweg Stierberg

Streuobstweg Stierberg, Rundweg
Markierung: Apfel und Zwetschge (Neumarkierung 2022. Vorher grüner Apfel)
Länge: 6 km

Der Streuobstweg Stierberg wurde 2022 vom Heimatverein Betzenstein neu aufgelegt. Der Wegeverlauf wurde von der Straße weg verlegt. Das Markierungszeichen und die Beschilderung erneuert. (In alten Karten ist demnach womöglich noch die ursprüngliche Markierung „Grüner Apfel mit Wurm“ zu finden.) Das Inventar wurde über das Regionalbudget der FrankenPfalz gefördert. Die Einrichtung erfolgte ehrenamtlich, durch den Verein und engagierte Bürger.

Der Streuobstweg Stierberg führt vorbei an traditionellen Streuobstwiesen und alten Kulturobstbäumen. Zusätzlich streift er die typische Landschaft mit ihren Laub- Mischwäldern und Felsformationen. Infotafeln vermitteln einen Einblick in die verschiedenen, teilweise sehr bedrohten Lebensräume und deren besondere Flora und Fauna. Kleinere Schilder verweisen auf Einzelbäume und spezielle Begebenheiten am jeweiligen Standort. Einige Bäume wurden mit gelben Bändern gekennzeichnet. Hier ist probieren gestattet. Bitte nicht abernten!

Beschreibung Rundweg (gegen Uhrzeigersinn):

Optimaler Start ist in Stierberg an der Bushaltestelle. Vom Gasthaus Fischer in Stierberg erreicht man ca. 100 m nördlich die Info-Station des Streuobstweges. Dem Weg folgen bis links ein Wiesenweg abzweigt. Dort steht am Waldrand eine Tafel zu den Besonderheiten am Waldsaum, daneben eine Rastbank. Diese ist flankiert von zwei Mehlbeerbäumen, die als endemische Arten gelten und weltweit nur in dieser Gegend vorkommen. Am Waldrand wachsen Wildkirschbäume und Zwetschgen. Nach dem Wäldchen führt der Weg nach links zu einem Hüllweiher. Im Frühjahr finden sich hier etliche Wasserbewohner ein.

Der Weg führt nun ortseinwärts, vorbei an einer Wildfruchthecke mit Pogauner Zwetschgen, einer Wildzwetschge aus der Jungsteinzeit. In der Ortsmitte führt der Weg am Dorfplatz mit der jungen Dorflinde vorbei, halbrechts über die Straße und auf einen Flurweg. Von hier aus erreicht man auch den beliebten Fuchsweg.

Der Feldweg ist teilweise links flankiert von einer typischen, alten Wegrandbepflanzung. Links auf einer Wiese befindet sich eine Neupflanzung mit Insektenhotel. Vorbei an einem Apfelhain führt der Weg zum Waldrand. Hier nach links. Der Pfad führt einige hundert Meter durch den Wald. Am Waldaustritt findet man ein selten großes Exemplar eines Vogelkirschenbaumes auf der linken Seite. Eine Bank unter einer Eiche lädt zum Verweilen ein.

An einigen uralten Zwetschgenbäumen vorbei überquert man die Straße und folgt dem Weg in den Wald. Dort führt ein Abstecher zur Burgruine hinauf. Wer trittsicher ist, traut sich links hinauf (Weg mit Stahlseil, ohne Geländer) zur Aussicht auf dem Schloßberg. Auf Höhe des Abzweiges zur Ruine gelangt man rechts auf eine alte Streuobstwiese (kleiner Pfad durch die Hecke). Hier befindet sich eine Sitzgruppe und Ruheliegen. Idyllischer Fleck zum Verweilen und Schauen.

Weiter auf bequemen Weg durch den Wald, dann links auf den Pfad über eine kleine Anhöhe (etwas rutschig bei Nässe!). Der Pfad mündet in einen Forstweg. Dieser führt am Naturdenkmal Wasserstein (Kletterfelsen) vorbei, an die Ortsverbindungsstraße Betzenstein – Stierberg. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die alte Zwetschgenallee an der Straße. Gegenüber führt ein Wiesenpfad zur Obstwiese auf der „Stelzen“. Hier hat der Bund Naturschutz eine Trockenmauer und ein Insektenhotel für die tierischen Bewohner dieses besonderen Lebensraumes angelegt. Eine Tafel informiert über die Rarität des Dolomitkiefernwaldes. 

Der Pfad geht wenig später in einen Heckenweg über. Hier wachsen etliche Wildfrüchte, wie Weißdorn, Schneeball, Kreuzdorn, Hartriegel, Traubenkirsche und Holunder. Auch Wildkirschen und Walnußbäume sind zu finden. Am Ende der bunten Hecke biegt der Weg nach links ab und läuft zusammen mit dem alten Kirchweg (Blauer Punkt) weiter, vorbei am Birnbaum und der mächtigen Dolomitkiefer in den Wald. Am Waldaustritt halbrechts. Eine Bank unter einem alten Kirschbaum lädt zur Rast ein. Der Streuobstweg verlässt kurz darauf an der Kreuzung den Obertrubacher Kirchweg und zweigt nach links, Richtung Stierberg ab. Nach einigen hundert Metern trifft man wieder auf den Abzweig zu den Mehlbeerbäumen am Waldsaum und gleich darauf gelangt man zum Ausgangspunkt.

Wanderwege mit einem entfernten Ziel, beginnend in Betzenstein

Tourenvorschläge

Übersichtstafeln über die Wanderwege finden Sie unter anderem in Betzenstein (Marktplatz bei der Bushaltestelle), Wanderparkplatz beim Eibgrat in Spies, Weidensees Ortsmitte, ehemaliger Waldgasthof Reuthof und im Ortsteil Hunger.

Infomaterial erhalten Sie in unserer Tourist-Info im Historischen Maasenhaus in Betzenstein, Hauptstrasse 44 oder über info@betzenstein.de  

Wanderweg Blauer Punkt

Wanderung: Kirchenweg nach Obertrubach
Markierung: Blauer Punkt
Länge: 6 km

Am besten man startet am Campingplatz Betzenstein (hier Parkmöglichkeit), da vom Freibad Betzenstein bis zum Campingplatz kein Fußweg vorhanden ist.

Normalerweise beginnt die Wanderung in Betzenstein am Marktplatz. Auf der Straße nach Leupoldstein bis zum Wegweiser „Zum Freibad“. Den Fußweg zum Freibad folgen. Dann an der Staatsstraße weitergehen bis zum Campingplatz. Hier zweigt der Wanderweg links ab. Durch Felder gelangen Sie am Wacholderberg und Sandberg vorbei bis zur B 2. Sie überqueren die Bundesstraße in einem Talgrund bei Neudorf; von hier geht es am Kohlberg vorbei steil hinunter nach Obertrubach.

Der alte Kirchenweg wurde früher von den katholischen Kirchgängern benutzt, da Betzenstein evangelisch ist.

Tipp:
Möchte man den Weg als Rundwanderung auslegen, bietet sich für den Rückweg ab Neudorf der Grüne Punkt bis Stierberg an. (Hier Einkehrmöglichkeit) Von Stierberg bis Betzenstein auf der Gelben Raute.

Wanderweg Grünes Kreuz

Richtung Süden (Karte oben):
Von Betzenstein nach Spies (7km)
Markierung: Grünes Kreuz

Der Weg führt die Nürnberger Straße entlang bis zum Ortsausgang Richtung Waiganz und weiter bis zur Ortschaft Hetzendorf. Am Feuerwehrhaus biegt der Weg links ab. Von dort aus immer der Markierung folgend erreicht der schöne abwechslungsreiche Weg die Ortschaft Spies.

Tipp für Rundwanderung:
Für den Rückweg bietet sich der Wanderweg mit der Markierung Blauer Strich an (8 km).

Richtung Norden (Karte unten):
Von Betzenstein zum Wildgehege „Hufeisen“ (7km)
Markierung: Grünes Kreuz

Vom Marktplatz durch das Untere Tor und geradeaus, Richtung Ortsteil Mergners. Etwa 500 Meter nach der Ortschaft Mergners zweigt der Weg nach links ab. Ein gut ausgebauter Forstweg, der auch bei schlechterem Wetter begehbar ist, führt bis zum Wildgehege „Hufeisen“ im Veldensteiner Forst. 

Das Wildgehege hat ganzjährig geöffnet und beherbergt heimische Wildtiere, die zum Teil frei laufen. Auf dem Parkplatz gibt es Getränkeautomaten und WC.

ÖFFNUNGSZEITEN
Das Wildgehege ist ganzjährig geöffnet.
Beachten Sie die Tagesöffnungszeiten auf der Webseite.

EINTRITTSPREISE
Eintrittskarten sind nur an den Automaten erhältlich.
Erwachsene (ab 18 Jahren): 2,- €
Kinder und Jugendliche: Eintritt frei
Bitte bringen Sie für Futter- und Eintrittskartenautomaten ausreichend Münzgeld mit (€ 0,50 / 1,- / 2,-)

Von Westen nach Süd-Osten quer durch die Gemeinde – Wanderweg Gelbes Kreuz

Von Betzenstein Richtung Süd-Osten:
Im Zickzack nach Plech
Markierung: Gelbes Kreuz
Länge: 6 km


Von der Friedenslinde in Betzenstein führt der Weg in südostlicher Richtung aus der Ortschaft heraus. Dabei muss man ca. 100 Meter an der Durchgangsstrasse entlanglaufen bis man zwischen Ärztehaus und Tankstelle zum Ameisenbühl hinauf und damit aus der Bebauung herauskommt. Ab jetzt gibt es Natur pur. Durch ein Trockental kommt man an den Ortsrand des Dorfes Hunger. Hier biegt der Weg links ab und führt in lustigem Zickzack über Feldwege und durch Wald Richtung Plech. Zwischendurch sind zwei kleine Abschnitte auf winzigen Teerstraßen dabei, aber nicht mehr als 100 Meter. Wenn der Zielort Plech in Sichtweite kommt, muss man nur noch die Autobahn unterqueren und folgt einer lieblichen Dorfstraße in den Ort.

Einkehrmöglichkeiten in Plech

 

Von Betzenstein Richtung Westen:
Zur Burgruine Leienfels
Markierung: Gelbes Kreuz
Zeit: 3 Stunden

Der Weg führt durch das Hintere Tor und das historische Scheunenviertel aus der Stadt hinaus. Kurz vor der kleinen Ortschaft Kröttenhof passiert man das mystische Hexentor, ein Kultort aus vorchristlicher Zeit. Von Kröttenhof nach Leupoldstein geht es über sonnige Feldwege. Kurz nach Durchquerung der Ortschaft Leupoldstein taucht der Weg in den Leienfelser Wald ein und führt unmittelbar nach Leienfels (Burgruine).

Einkehrmöglichkeit in Leienfels

Sehenswert:
Ruine der Burg Leienfels. Die spätmittelalterliche Adelsburg wurde um das Jahr 1300 erbaut. Rundturm mit Ummauerung erhalten.
Schöner Aussichtspunkt.

Von Süden Nach Norden – Wanderweg Blauer Querstrich

Richtung Süden:
Spies – Reuthof – Betzenstein
Markierung: Blauer Querstrich
Länge: 7 km

Start: Spies, Ortsmitte. Wenn man sich den Weg auf der Teerstraße sparen will, startet man ab dem Wanderparkplatz Eibgrat WEST. Der Weg führt ab dort über den sog. Plechensteig (601 m) durch das Eibental und wieder bergauf nach Reuthof (Achtung: Gasthaus nicht mehr in Betrieb!). Nach einem kurzen Stück auf der kleinen Zufahrtsstraße biegt der Weg links ab und führt hinunter in das Tal zwischen Altenberg und Hirtenberg. Gewundene Wiesen- und Waldwege führen nun weiter nach Betzenstein. Wer nun noch fit ist und Lust hat, eine schöne Aussicht zu genießen, macht am Ortseingang von Betzenstein einen kleinen Abstecher nach links, auf den Roten Ring. Dieser Weg führt direkt hinauf auf den Gerhardsfelsen, von wo man einen schönen Blick auf die Stadt und das Umland hat. 

Tipp für Rundwanderung:
Für den Rückweg bietet sich der Wanderweg mit der Markierung Grünes Kreuz an (7 km).  Dieser führt über Waiganz und Hetzendorf zurück zum Wanderparkplatz.

Richtung Norden:
Wanderung: Betzenstein – Hüll – Waidach – Kühlenfels – Pottenstein
Markierung: Blauer Querstrich
Länge: 12,7 km


Start am Marktplatz un Betzenstein. Durch das untere Stadttor, stadtauswärts in Richtung Höchstädt. Wir folgen der Höchstädter Straße bis zur Abzweigung nach Kröttenhof. Dort biegen wir rechts ab und kommen auf Feld- und Waldwegen nach Hüll. Das kleine Dorf beherbergt ein mittelalterliches Kirchlein, das bis in die Reformation hinein ein bekannter Wallfahrtsort war. Zur Brotzeit empfiehlt sich die dortige Metzgerei, die Produkte aus eigener Aufzucht und Schlachtung anbietet. Überdachte Terrasse und Ausschank! 

Hügelig geht es weiter, teils durch Buchenwald, bis zur Bundestraße 2. Diese überqueren wir und gelangen in den Waidacher Forst. Das Bild ändert sich. Zumeist geht es auf bequemen Forstwegen durch den Nadelwald bis nach Waidach (Einkehrmöglichkeit). Die ruhige Dorfstraße führt duch Waidach uund Kirchenbirkig, das zusammengewachsen ist. Nach der Bebauung geht der Weg bergab in das ursprüngliche Klumpertal und windet sich am Bach entlang bis zur Schüttersmühle (Einkehrmöglichkeit). Der Weg begleitet nun den kleinen Weihersbach – an der Teufelshöhle und dem Schöngrundsee vorbei – bis nach Pottenstein (Einkehrmöglichkeiten).

Der Weg führt nun in westlicher Richtung weiter über Waischenfeld und Heiligenstadt nach Hirschaid bei Bamberg. Die Gesamtlänge beträgt 68,7 Kilometer.

Von Stierberg nach Obertrubach – Durch das Pitztal

Von Stierberg ins Pitztal
Markierung: Blauer Schrägstrich
Länge 5,8 km
Start: Ortsmitte Stierberg, an der Wandertafel

Wir gehen ca. 100 Meter westwärts, Richtung B2 und biegen dann rechts ab. Weiter geht es über Wiesen und Felder, kreuzen nach ca 800 Metern den Wanderweg mit der Markierung Blauer Punkt und gelangen nach etwa 400 Metern über einen Wiesenrain zur B2. Wir überqueren die Bundesstraße und erreichen nach ca. 1,5 km das Pitztal auf einem gut ausgebauten Forstweg.

Der Fuchsweg – Rund um das Felsenriff Langer Berg

Richtung Norden:
Am westlichen Rand des Veldensteiner Forstes von Betzenstein nach Pegnitz
Markierung: Gelbe Raute
Länge: 15 km

Parallel zum Fränkischen Jakobsweg führt die Gelbe Raute von Betzenstein über Mergners, Weidensees, Bronn und Neudorf nach Pegnitz.

Richtung Westen:
Burgruine Stierberg, Ruine Wildenfels und Burg Hiltpoltstein
Markierung: Gelbe Raute

Sie wandern auf der Straße nach Leupoldstein bis zum Bauhof. Dahinter zweigt der Weg links ab. Am Wald-Eck scharf rechts halten, dann steil hinauf zum Rundweg (roter Ring) und diesen überqueren. Gemäß der Markierung führt der Weg unterhalb der Stierberger Burgruine entlang: hier ist bereits der Aufstieg möglich (Wegweiser!). Ein anderer Weg führt vom Dorf Stierberg auf die Ruine. Unser Wanderweg lässt jedoch Stierberg rechts liegen und folgt nach links der Straße nach Münchs. Nach kurzer Zeit verlassen wir die Straße und wandern links in den Wald. Nach etwa 4 Stunden (von Betzenstein gerechnet) erreichen wir die Burgruine Wildenfels (keine Einkehrmöglichkeit!). Der Rückweg ist möglich auf dem Fünftageweg (markiert durch eine 5 im Dreieck) über Strahlenfels. Nach etwa 3,5 km trifft er an einer Wegkreuzung im Wald auf den blauen Ring.

Dieser Weg führt durch malerische Buchenwälder, teilweise als kleiner Pfad zur Ruine in Stierberg. Die zweite Teilstrecke führt auf stillen schattigen Waldwegen größtenteils durch den Wildenfelser Forst.

Tipp:
Der Ruinenwanderweg verlässt im Wildenfelser Wald das Gemeindegebiet Betzenstein. Gemeindeübergreifend führt er weiter mit der Gelben Raute nach Hiltpoltstein (Burg). Hier auch Einkehrmöglichkeiten.

Von Betzenstein über Eichenstruth nach Hormersdorf – Wanderweg Gelber Punkt

Wanderung: Von Betzenstein nach Eichenstruth
Markierung: Gelber Punkt
Zeit: 4 Stunden

Start: Betzenstein Marktplatz (Bushaltestelle). Stadtauswärts die Hauptstraße hinauf, an der Friedenslinde links, über „Am Schmidberg“ bis zur Tankstelle. Hier die Straße überqueren und den „Ameisenbühl“ hinauf bis das Strässchen in eine Feldweg mündet. Diesen bis zur Ortschaft Hunger folgen. Nach der Ortschaft nach links einige Meter auf der Landstraße und dann auf Flurwegen nach Klausberg. Von Klausberg aus geht es stetig leicht bergab über Feld- und Waldwege bis nach Eichenstruth. Wer will, kann dem Weg bis Hormersdorf folgen, wo er endet.

Landkreisübergreifende Wanderwege

Zertifizierte Fernwanderwege:

Main-Donau-Fernwanderweg

(klicken Sie in der angezeigten Karte auf den markierten Weg
um weitere Informationen zu erhalten)

Der Main-Donau-Fernwanderweg von Staffelstein nach Regensburg

Er gehört zu den interessantesten und abwechslungsreichsten Fernwanderwegen Bayerns und führt zwischen Scheßlitz und Betzenstein durch die Fränkische Schweiz.

Im folgendem die Etappe von Pottenstein über das Klumpertal nach Betzenstein (18 km)


Wegmarkierungen:
MD auf weiß-blauem Grund nicht überall vorhanden. Von Pottenstein bis hinter Bronn weiß-gelb-weiß, von dort gelbe Raute auf weißem Grund.

Tourenbeschreibung:
In Pottenstein vom Marktplatz auf der Hauptstraße zur nahen Kirche. Anschließend durch die Pegnitzer und Nürnberger Straße zur Bundesstraße 470, die wir schräg links überschreiten. Farbzeichen: weiß-blau-weiß. Kurz darauf die Straße nach Kirchenbirkig kreuzen und dem Emil-Riedel-Weg folgen. Etwa  30 Minuten sind wir bei einem größeren Rastplatz mit gemauerter Unterstandhütte am Schöngrundsee. Auf der anderen Talseite das alte Felsenbad. Mit einem Geländer rechts am Hang ein Stück hoch, dann wieder ins Tal und entlang des Stausees in guten 10 Minuten zur Teufelshöhle.

In der Folge mit den Markierungen weiß-blau-weiß und weiß-gelb-weiß kurz am Weiherbach entlang, worauf Geländer im Hang ein Stück hochleiten. Auf diese Weise wird ein mächtiger Fels umgangen. Später zwingt uns ein weiterer Felsen auf die Bundesstraße 470, mit der wir wenig später die Häuser von Schüttersmühle erreichen. Gleich nach dem massiven Holzgeländer bzw. dem Bach rechts ab, zwischen Häusern durch und auf breitem Weg (Markierung: weiß-blau-weiß, weiß-gelb-weiß) in das Landschaftsschutzgebiet.

Nun erleben wir den Landschaftsgarten Klumpertal. Ab den nächsten Häusern gelten für uns nur noch die Farben weiß-gelb weiß. Nach 30 Minuten kreuzen wir ein Waldsträßchen. Und auch auf dem Weiterweg durchsetzen Felsen die bewaldeten Talhänge. Abschließend auf einem Teersträßchen durch Wiesen zur Bundesstraße 2 und schräg links in das Dörfchen Bronn. An der barocken Chorturmkirche gefällt das spätromanische Portal. Die Bogenleisten verraten normannischen Einfluss, ähnlich wie die Adamspforte am Bamberger Dom. An der Straßenteilung bei Haus Nr. 16 gehen wir halb rechts weiter auf einem land- und forstwirtschaftlichen Fahrweg in 10 Minuten zu einer Waldecke. Hier rechts abbiegen und an die Markierung, gelbe Raute auf weißem Grund halten.

Im Veldensteiner Forst spazieren wir in südwestlicher Richtung durch den Wald in 20 Minuten zu einer Asphaltstraße, die schräg rechts überschritten wird; rechts sehen wir die Häuser von Weidensees. Weiter im Wald, überall mit der gelben Raute gut markiert, schließlich auf einem Feldweg westwärts an einem Waldstück vorbei und zur Straße, die links von Mengers kommt. Auf ihr rechts, die folgende Straße überschreiten und in guten 5 Minuten nach Betzenstein. Durch das historische Untere Tor gelangen wir in die Altstadt.
Link zu den übrigen Etappen in der Fränkischen Schweiz

Der Fränkische Gebirgsweg

Der 425 Kilometer lange Fernwanderweg beginnt direkt an der bayerisch-thüringischen Landesgrenze in Untereichenstein, einem Ortsteil von Issigau im Frankenwald. Die Gemeinde Blankenstein auf der gegenüberliegenden Seite des Selbitztals wird landschaftlich noch zum Frankenwald gezählt, wenngleich der Ort schon zu Thüringen gehört.

Der Fränkische Gebirgsweg endet im Tal der Pegnitz bei Hersbruck in der Frankenalb. Der neue Fernwanderweg führt über einige der stattlichsten Gipfel Frankens und vermittelt eindrucksvolle Landschaftsimpressionen sowie vielfältige Naturerlebnisse. Zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten liegen an der Strecke.

Richtung Süden:
Von Betzenstein nach Schermshöhe
Länge: Betzenstein – Plech 8,8 km; Schermshöhe 10 km

Der Fränkische Gebirgsweg macht auf dieser Strecke einen Schwenk nach Südosten über Plech. Dann führt er in westlicher Richtung zurück in das malerische Eibenthal und von dort nach Schermshöhe. Dabei führt er über den höchsten Gipfel der Fränkischen Schweiz, über die Hohe Reut (635 m) bei der Ortschaft Spies, erkennbar durch den Fernsehturm.

Tipp:
Ein Abstecher über den Felsensteig Eibgrat lohnt sich! Der malerische kleine Steig führt über Felsrücken, vorbei an Abgründen und traumhaften Felsgebilden. Auf einer Felsplattform hat man beim Picknick einen herrlichen Blick über das Eibenthal. Für den Rückweg folgen Sie dem Grünen Punkt bis Sie auf die gewohnte Markierung Gebirgsweg treffen.

Richtung Norden:
Von Betzenstein nach Bronn
Länge: Betzenstein – Hüll 4,4 km Betzenstein – Bronn 10,6 km

Der Fränkische Gebirgsweg nach Norden führt auf dem ersten Abschnitt entlang des Naturdenkmäler-Rundweges und somit an der Klauskirchenhöhle, dem Hexentor und dem Felsenlabyrinth Großer Wasserstein vorbei.

Tipp:
Die ehemalige Wallfahrtskirche in Hüll besticht durch ihre Schlichtheit, im Ursprung auf das 12 Jahrhundert zurückgehend. In Bronn lohnt sich ein Blick auf das gotische Zackenportal der markanten Dorfkirche, das als Rarität gilt.

Jakobsweg Hof-Nürnberg

Etappe Betzenstein-Gräfenberg (17 km)
Betzenstein-Santjago de Compostela (2856 km)

Der Oberfränkische Jakobsweg von Hof nach Nürnberg schafft im Rahmen des europäischen Jakobswegenetzes den Lückenschluss von Thüringen und Sachsen. Der Steckenverlauf orientiert sich an der ehemaligen via imperii, der alten Handelsstraße Leipzig-Nürnberg. Er überquert die Fränkische Alb über Bayreuth, Creußen, Pegnitz, Betzenstein und Gräfenberg.

Der Jakobsweg Hof-Nürnberg ist in Tagesetappen eingeteilt. Durch unser Gemeindegebiet führen die Etappen 6 (Pegnitz-Bronn-Betzenstein, 16,5 km) und 7 (Betzenstein-Hiltpoltstein-Gräfenberg, 18 km).

Der Weg ist durchgehend mit dem europäischen Muschelsymbol markiertt. Er folgt auf beiden Etappen von Pegnitz über Betzenstein bis Hiltpoltstein der „Gelben Raute“ des Fränkische-Schweiz-Vereins und von dort nach Gräfenberg dem „Blaustrich“.

 

Pilgerstempel

Den Pilgerstempel finden sie in der Stadtpfarrkirche Betzenstein (9.00 bis 17.00 Uhr), links neben dem Haupteingang.
Die Pilgerunterkünfte, sowie die Tourist-Info Betzenstein, Hauptstrasse 44, sind ebenfalls Stempelstationen.

7-Tage Wanderung KulturGenuss

Der 7-Tage-Weg KulturGenuss führt zu sagenhaften Burgen und imposanten Höhlen von Ebermannstadt über Muggendorf, Waischenfeld, Gößweinstein, Pottenstein, Betzenstein, Egloffstein, zurück nach Ebermannstadt. 

99 km / 7 Tage / je Etappe zwischen 15 und 20 km

Tourenbeschreibung und Karte

Eine ausführliche Tourenbeschreibung und eine Karte finden Sie auf der Seite der Tourismuszentrale in Ebermannstadt. Rufen Sie folgenden Link auf und geben Sie in der Suchleiste den Begriff KulturGenuss ein.

Radwege rund um Betzenstein

Radwege rund um Betzenstein

radlaktiv

Rundweg: Betzenstein – Mergners – Wildgehege Hufeisen – vorbei an Weidensees – Hüll – Höchstädt – Betzenstein

Start: Betzenstein, Unteres Tor, Richtung Mergerns
Länge: 21,7 km
Schwierigkeitsgrad: leicht
Anschlussstrecken: BT 20 (Radtour 2); Erlangen-Pegnitztal-Radweg; BT 18 (nach Pegnitz)
Beschreibung:
Die Tour zeichnet sich durch einen steigungsarmen Verlauf aus. Sie führt über das Grundangertal hinein in den Veldensteiner Forst. Im Kühtal geht es an der Reitersteighöhle vorbei und nach zwei weiteren Schwenks kommt man zum Wildgehege Hufeisen. Vorbei am Bärenloch führt die Strecke bei Weidensees aus dem Wald heraus. Über Höchstädt, rund um die G’weichenhöhe kommt man zurück nach Betzenstein. Eine gemütliche Runde auf Flur- und Forststraßen, sowie verkehrsarmen Nebenstraßen.

Besonderheiten auf der Strecke: Das Wildgehege „Hufeisen“ ist mit seinen teils freilaufenden Tieren vor allem ein Erlebnis für Kinder. Erwachsenen zahlen 2 Euro, Kinder bis 17 Jahre frei. Geldautomat am Eingang wechselt nicht! Im Wildgehege befindet sich ein Waldlehrpfad und ein kleiner Kletterspielplatz mit Picknickmöglichkeit.

Sehenswert in Hüll ist die mittelalterliche Wehrkirche. In der Senke nach Höchstädt befindet sich auf der Rechten Seite das Felsenlabyrinth Großer Wasserstein mit dem Fundort der kleinsten europäischen Maus und dem Naturdenkmal Wassersteintor. Sehenswürdigkeiten in Betzenstein siehe Radtour BT 20.
Einkehrmöglichkeiten: Betzenstein und Weidensees

Rundweg: Betzenstein – Eckenreuth – Reuthof – Eibenthal – Eichenstruth – Viehhofen – Plech – Bernheck – Veldensteiner Forst – Mergners – Betzenstein

Start: z.B.: Betzenstein, an der Tankstelle, Richtung Eckenreuth
Parken: Wander-Parkplatz Ortseingang von Betzenstein, von Plech kommend, auf der rechten Seite, ca. 200 m von der Tankstelle entfernt.)
Länge: 27,4 km
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittelschwer
Anschlussstrecken: BT 19 (Radtour 1); Erlangen-Pegnitztal-Radweg
Beschreibung:
vorwiegend auf Flur- und Forstwegen sowie Nebenstraßen; in Plech 400m auf St 2163; moderates Höhenprofil mit einigen kurzen deutlichen Anstiegen.

Wenn man die Anstiege von Betzenstein nach Eckenreuth und hinauf zum Reuthof überwunden hat, gestaltet sich die restliche Tour relativ steigungsarm. Eine sanfte aber stetige Steigung ist am Ende der Tour vom Veldensteiner Forst nach Mergners zu überwinden.

Besonderheiten auf der Strecke:
Eine kurze Klettertour – allerdings zu Fuß – kann man im Eibental einlegen; hier befindet sich der wildromantische Klettersteig „Eibgrat“ mit wunderschönem Fernblick. Auf den Abzweig der Wegemarkierung „Roter Querstrich“ achten. Allerdings kein Rundwanderweg (Etwa 2 Kilometer nin und zurück)
Die Strecke verläuft weiter über Eichenstruth und Viehofen nach Plech. Hier sehenswert: Das Deutsche Kameramuseum und die Pfarrkirche St. Susannae. Nach Plech geht es durch die kleine Ortschaft Bernheck in den Veldensteiner Forst hinein, an der Reitersteighöhle vorbei und über das Grundangertal zurück nach Betzenstein.
Sehenswert in Betzenstein ist die barocke Stadtpfarrkirche und die denkmalgeschützte Altstadt mit dem Scheunenviertel. Auf dem Schmidberg befindet sich ein Aussichtsturm mit herrlichen Fernblick. Die Klauskirchenhöhle ist das Eingangsportal zum Hochseilgarten, unmittelbar dahinter liegt das beheizte Freibad.
Einkehrmöglichkeiten: Betzenstein, Eichenstruth, Plech, Bernheck

Informativer Rundweg durch eine bedrohte Kulturlandschaft

Streuobstweg Stierberg, Rundweg
Markierung: Apfel und Zwetschge (Neumarkierung 2022. Vorher grüner Apfel)
Länge: 6 km

Der Streuobstweg Stierberg wurde 2022 vom Heimatverein Betzenstein neu aufgelegt. Der Wegeverlauf wurde von der Straße weg verlegt. Das Markierungszeichen und die Beschilderung erneuert. (In alten Karten ist demnach womöglich noch die ursprüngliche Markierung „Grüner Apfel mit Wurm“ zu finden.) Das Inventar wurde über das Regionalbudget der FrankenPfalz gefördert. Die Einrichtung erfolgte ehrenamtlich, durch den Verein und engagierte Bürger.

Der Streuobstweg Stierberg führt vorbei an traditionellen Streuobstwiesen und alten Kulturobstbäumen. Zusätzlich streift er die typische Landschaft mit ihren Laub- Mischwäldern und Felsformationen. Infotafeln vermitteln einen Einblick in die verschiedenen, teilweise sehr bedrohten Lebensräume und deren besondere Flora und Fauna. Kleinere Schilder verweisen auf Einzelbäume und spezielle Begebenheiten am jeweiligen Standort. Einige Bäume wurden mit gelben Bändern gekennzeichnet. Hier ist probieren gestattet. Bitte nicht abernten!

Beschreibung Rundweg (gegen Uhrzeigersinn):

Optimaler Start ist in Stierberg an der Bushaltestelle. Vom Gasthaus Fischer in Stierberg erreicht man ca. 100 m nördlich die Info-Station des Streuobstweges. Dem Weg folgen bis links ein Wiesenweg abzweigt. Dort steht am Waldrand eine Tafel zu den Besonderheiten am Waldsaum, daneben eine Rastbank. Diese ist flankiert von zwei Mehlbeerbäumen, die als endemische Arten gelten und weltweit nur in dieser Gegend vorkommen. Am Waldrand wachsen Wildkirschbäume und Zwetschgen. Nach dem Wäldchen führt der Weg nach links zu einem Hüllweiher. Im Frühjahr finden sich hier etliche Wasserbewohner ein.

Der Weg führt nun ortseinwärts, vorbei an einer Wildfruchthecke mit Pogauner Zwetschgen, einer Wildzwetschge aus der Jungsteinzeit. In der Ortsmitte führt der Weg am Dorfplatz mit der jungen Dorflinde vorbei, halbrechts über die Straße und auf einen Flurweg. Von hier aus erreicht man auch den beliebten Fuchsweg.

Der Feldweg ist teilweise links flankiert von einer typischen, alten Wegrandbepflanzung. Links auf einer Wiese befindet sich eine Neupflanzung mit Insektenhotel. Vorbei an einem Apfelhain führt der Weg zum Waldrand. Hier nach links. Der Pfad führt einige hundert Meter durch den Wald. Am Waldaustritt findet man ein selten großes Exemplar eines Vogelkirschenbaumes auf der linken Seite. Eine Bank unter einer Eiche lädt zum Verweilen ein.

An einigen uralten Zwetschgenbäumen vorbei überquert man die Straße und folgt dem Weg in den Wald. Dort führt ein Abstecher zur Burgruine hinauf. Wer trittsicher ist, traut sich links hinauf (Weg mit Stahlseil, ohne Geländer) zur Aussicht auf dem Schloßberg. Auf Höhe des Abzweiges zur Ruine gelangt man rechts auf eine alte Streuobstwiese (kleiner Pfad durch die Hecke). Hier befindet sich eine Sitzgruppe und Ruheliegen. Idyllischer Fleck zum Verweilen und Schauen.

Weiter auf bequemen Weg durch den Wald, dann links auf den Pfad über eine kleine Anhöhe (etwas rutschig bei Nässe!). Der Pfad mündet in einen Forstweg. Dieser führt am Naturdenkmal Wasserstein (Kletterfelsen) vorbei, an die Ortsverbindungsstraße Betzenstein – Stierberg. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die alte Zwetschgenallee an der Straße. Gegenüber führt ein Wiesenpfad zur Obstwiese auf der „Stelzen“. Hier hat der Bund Naturschutz eine Trockenmauer und ein Insektenhotel für die tierischen Bewohner dieses besonderen Lebensraumes angelegt. Eine Tafel informiert über die Rarität des Dolomitkiefernwaldes. 

Der Pfad geht wenig später in einen Heckenweg über. Hier wachsen etliche Wildfrüchte, wie Weißdorn, Schneeball, Kreuzdorn, Hartriegel, Traubenkirsche und Holunder. Auch Wildkirschen und Walnußbäume sind zu finden. Am Ende der bunten Hecke biegt der Weg nach links ab und läuft zusammen mit dem alten Kirchweg (Blauer Punkt) weiter, vorbei am Birnbaum und der mächtigen Dolomitkiefer in den Wald. Am Waldaustritt halbrechts. Eine Bank unter einem alten Kirschbaum lädt zur Rast ein. Der Streuobstweg verlässt kurz darauf an der Kreuzung den Obertrubacher Kirchweg und zweigt nach links, Richtung Stierberg ab. Nach einigen hundert Metern trifft man wieder auf den Abzweig zu den Mehlbeerbäumen am Waldsaum und gleich darauf gelangt man zum Ausgangspunkt.

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