Zur Startseite
Vorhersage
Innerhalb des Verlaufes der historischen Stadtmauer, von der noch zwei Tore und drei Türme erhalten sind, finden sich unter Einschluss der Burgen mehr als 30 Denkmäler. Dabei handelt es sich zumeist um historische Bauten und architektonische Relikte aus den Jahrhunderten, in denen Betzenstein zur Reichsstadt Nürnberg gehörte (1505 bis 1806).
1. Unteres Tor (Stadttor, erbaut 1533-38)
2. Der Tiefe Brunnen (erbaut 1543-49) mit Brunnenhaus
Der Tiefe Brunnen gilt bis heute als technische Meisterleistung. In einer Bauzeit von sechs Jahren, 1543 bis 1549, wurde unter großen Anstrengungen ein 92 Meter tiefer Schacht ausgehoben, der Schritt für Schritt mit massiven maßgefertigten Sandsteinquadern gesichert wurde. Bis November 1902 war der Tiefe Brunnen die einzige Trinkwasserversorgung für Betzenstein und Umgebung. Brunnen und Brunnenhaus sind vollständig erhalten.
3. Historisches Pflegamtsschloss mit Zehentscheune, erbaut 1669/70, mit Resten der Stadtmauer aus dem 16. Jh., rechts daneben Giebelhaus, 1780, mit Relieftafel. In der historischen Zehentscheune im Schlosshof wurde eine Brennerei zur Herstellung sortenreiner Obstbrände eingerichtet. Das Schloss wird derzeit als Landhotel ausgebaust. Eröffnung Ende 2016.
4. Schlossstrasse Nr. 3 und 5: Giebelhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, heute Gemeindehaus und Restaurant. Dazwischen das historische Hintere Tor, auch Pfarrtor genannt (1533).
5. Abstecher zum Historischen Scheunenviertel am Hinteren Tor mit Fachwerkscheunen aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
6. Barocke Stadtpfarrkirche Betzenstein
Die 1735 erbaute evangelisch-lutherische Stadtpfarrkirche ist eine einschiffige Barockkirche mit Chorturmanlage. Im Innenraum finden sich noch viele Zeugnisse aus der Nürnberger Zeit. Durch Gesamtgestaltung und Raumkonzeption entsteht der Eindruck einer Hofkirche.
7. Luitpoldbrunnen zum Gedenken an den Bau der ersten Wasserleitung in Betzenstein im Jahre 1902.
8a. Nord- und 8b Südburg
Im Kern auf das 12. Jh. zurückgehend, mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Ersterwähnung 1187. Heute in Privatbesitz, nicht zur Besichtigung freigegeben.
9. Stadtmauerturm und Mauerrest aus dem 16. Jh.
10. Hauptstr. 43, historisches Fachwerkgiebelhaus. Der schräg überstehende Giebel dieses Gebäudes lag früher auf der Stadtmauer auf. Zwischen Turm und Giebelhaus stand das historische Nürnberger Stadttor, das 1809/10 wegen Einsturzgefahr abgerissen wurde.
11. Friedenslinde, gepflanzt anlässlich des Kriegsendes 1945
12. Stadtmauer mit Gefängnisturm (1533)
13. Abstecher zum Aussichtsturm am Schmidberg mit Aussicht über die Stadt.
14. Historisches Scheunenviertel am Schmidberg
15. Denkmal Abraham Wolfgang Küfner, Maler und Kupferstecher aus Betzenstein (1760-1817). Mehr zur Geschichte im Maasenhaus.
Weitere Denkmäler in der Stadtmitte:
Hauptstr. Nr. 24, 30, 32, 33, 34, 36, 39, 40, 44, 46: Giebelhäuser, teils Fachwerk aus dem 17. und 18. Jh. Haus Nr. 32 war das Stammhaus des Hopfenhändlers Barth (heute Weltmarktführer in Hopfenprodukten mit Firmensitz in Nürnberg). Haus Nr. 36 wurde 1663 als städtisches Rathaus erbaut (heute Privatpension).
Der Tiefe Brunnen gilt bis heute als technische Meisterleistung. Er ist einer der tiefsten gemauerten Brunnen Deutschlands. Tiefere Brunnen wurden meist nur am Kopfende gemauert und mit wachsender Tiefe in das Gestein getrieben (meist Basaltgestein).
In einer Bauzeit von sechs Jahren, 1543 bis 1549, wurde unter großen Anstrengungen ein 92 Meter tiefer Schacht ausgehoben, der Schritt für Schritt mit massiven maßgefertigten Sandsteinquadern gesichert wurde. Zwei Steinmetzmeister und acht Gesellen waren damit beschäftigt die rund 2400 Quadersteine aus dem Nürnberger Land zu bearbeiten. Der Bau des Brunnens kostete letztendlich mehr als die gesamte Stadtmauer samt Türmen.
Zum Schutz des Brunnens wurde 1563 das Brunnenhaus gebaut. Das ehemals hölzerne Schöpfwerk wurde später durch eine Konstruktion aus Eisen ersetzt. Zwei starke Männer benötigten ca. 15 Minuten um einen vollen Eimer Wasser herauf zu befördern. Bis November 1902 war der Tiefe Brunnen die einzige Trinkwasserversorgung für Betzenstein und Umgebung.
Brunnen und Brunnenhaus sind vollständig erhalten; der Brunnen führt heute noch Wasser mit Trinkwasserqualität.
Zu den großen Bauvorhaben gehörte mit Sicherheit der Bau des Tiefen Brunnens. Wie in allen auf der Höhe liegenden Juragemeinden war die Wasserversorgung eines der großen Probleme. Bei längerer Trockenheit hatten die Zisternen kein Wasser mehr und der Transport von der Trubach oder den Achtelquellen her war mühselig.
Der Nürnberger Ratsherr Jobst Tetzel war mit dem Bergbauwesen vertraut. Die Familie Tetzel war schon lange an der Ausbeute der Betzensteiner Erzgruben beteiligt und daher an einer sicheren Wasserversorgung besonders interessiert. Erbeauftragte einen Wünschelrutengeher, um eine geeignete Stelle für den Brunnen zu finden. Im Sommer 1543 begann die Grabung.
Am Schachtbau beteiligt waren Bergleute, die Erfahrung im Grubenbau und im Abteufen von Schächten hatten. Ebenso holte man sich die entsprechende Ausrüstung aus dem nahegelegenen Mergners. Gemessen wurde die Tiefe in Lachtern, (auch Berglachter oder Klafter genannt).
Der Lachter war das gebräuchlichste Längenmaß im Bergbau.
1 Bayreuther Lachter entspricht ca. 2 Metern Länge
Nach 24 Lachtern (48 Meter) sollte man laut dem Wünschelrutengänger auf Wasser stoßen, was man aber nicht tat. Erst im Februar 1545 stieß man in etwa 92 Metern Tiefe auf Trinkwasser.
Dieser Brunnen war bis zum Bau der Wasserleitung 1901/1902 als alleinige Trinkwasserversorgung für Betzenstein in Betrieb.
Das Wasserwirtschaftsamt betreibt seit 1967 eine Messstation im Tiefen Brunnen.
Alle relevanten Pegelstände und Veränderungen der Grundwassersituation werden hier gemessen und aufgezeichnet
Hier gibt es mehr Details:
(bis zum Grund – also auch einige Meter unter Wasser)
Die 1735 erbaute evangelisch-lutherische Stadtpfarrkirche ist eine einschiffige Barockkirche mit Chorturmanlage. Der Innenraum strahlt aristokratische Festlichkeit und trotzdem Puritanismus aus. Auch hier finden sich noch viele Zeugnisse aus der Nürnberger Zeit. Durch Gesamtgestaltung und Raumkonzeption entsteht der Eindruck einer Hofkirche.
1359
Markterhebung Betzensteins durch Kaiser Karl IV und Gründung einer eigenen Pfarrei
1524
Einführung der Reformation in Betzenstein
1732
Bauinspektion und Abriss der desolaten Vorgängerkirche Mariä Geburt durch den Nürnberger Marx Erckel
1733
Fundamentlegung des Neubaus
1735
Fertigstellung des Rohbaus
1739
Fertigstellung des Kirchturmes
1748
Einweihung der Betzensteiner Pfarrkirche
Die Stadtpfarrkirche ist eine schlichte, einschiffige Barockkirche mit Chorturmanlage. Ihr Typus entspricht den protestantischen Landkirchen der Marktgrafentümer Brandenburg-Ansbach und Kulmbach-Bayreuth.
Leicht erhöht, inmitten des Ortes gelegen, steht das aus Sandsteinquadern errichtete Gotteshaus. Die West-Ost-Ausrichtung lässt auf eine Errichtung auf dem Fundament der Vorgängerkirche schliessen. Der Außenbau ist funktionell und zweckgebunden und basiert auf den marktgräflichen Baudoktrinen der lutherischen Region.
Der Innenraum strahlt aristokratische Festlichkeit und trotzdem Puritanismus aus und steht damit im Gegensatz zum Außenbau. Durch Gesamtgestaltung und Raumkonzeption entsteht der Eindruck einer Hofkirche.
Der Chor mit dem Kreuzgratgewölbe bildet das Untergeschoss des quadratischen Turmes. Zwischen Langhaus und Turm führt ein Durchgang in die Sakristei.
Der Altaraufsatz wurde im Jahre 1746 vom Gräfenberger Schreinermeister Johann Conrad Preßler geschaffen. Das Altarbild, sowie die Vergoldungen und die Marmorierung stammt aus den Händen der Hersbrucker Maler Friedrich und Johann Christoph Reich.
1746 stiftete die Nürnberger Patrizierfamilie Tucher die von der Sakristei aus begehbare Kanzel. Hier ist auch das Allianzwappen der Tucher-Harsdörffer zu sehen. Auch in der Bekrönung des Herrschaftsstuhles finden sich die Wappen von Nürnberger Patrizierfamilien, derer von Harsdörffer und Pfinzing von Henfenfeld. Der tulpenförmig geschnitzte Taufstein wurde im Jahr 1736 ebenfalls von der Tucherfamilie gestiftet.
Die festliche Orgel ist ein Werk des Orgelbaumeisters Elias Höfler von Lauf und stammt aus den Jahren 1739/40 unter Verwendung von Orgelbauteilen aus den Jahr 1684.
Neben dem südlichen Portal befindet sich ein farbiger Wappenstein, der vermutlich aus dem abgerissenen Nürnberger Tor, dem einstmals dritten Stadttor Betzensteins stammt. Er zeigt den Nürnberger Wappendreiverein, darunter ein kleines Betzensteiner Wappen.
Die Deckenbemalung stammt aus der Hand des Nürnberger Malers Johann Justin Preißler und wurde 1736 fertiggestellt.
Im 40 Meter hohen Kirchturm befinden sich drei Glocken.
Die große, ca. 690 kg schwere Kirchenglocke, mit einem Durchmesser von 1,02 Meter, wurde um 1700 auf Wunsch der Landbevölkerung angeschafft, da das Geläut der kleineren Marienglocke oft überhört wurde und so die Bevölkerung der umliegenden Dörfer nicht zum Gottesdienst kam.
Sie trägt die Umschrift:
ANNO 1700 GOSS MICH IOHANN BALTHASAR HEROLDT IN NÜRMBERG
gegenüber:
IST DIESE GLOKEN IM NAMEN DER GANTZEN BÜRGER VND LANDTSCHAFFT ZV BETZENSTEIN GESCHAFT WORDEN
Am Mantel der Glocke befindet sich das Wappen des damaligen Landpflegers Carl Volckamer aus Nürnberg.
Die Marienglocke stammt noch aus katholischer Zeit und wurde ebenfalls in Nürnberg gegossen; 1705 von Hans II.
Die Taufglocke ist die kleinste Glocke und stammt aus einer Regensburger Gießerei aus dem Jahr 1926.
Zwei sehr große Felsgruppen aus Riffdolomit bilden den Großen Wasserstein mit einer Ausdehnung von 250 Meter Länge und 100 Meter Breite. Hier liegt auch das Wassersteintor, ein 12 Meter tiefes Felstor mit bis zu 7,5 Meter Breite und bis zu 6 Meter Höhe. In der Felswand befinden sich kleine Wasserbecken, die den steinzeitlichen Jägern als Trinkwasserspeicher dienten, da es kein Oberflächenwasser gab.
Wanderung: Naturdenkmäler Rundweg
Markierung: Roter Punkt
Länge: 4 km
Start: Hinteres Tor
Naturdenkmal Klauskirche: Durchgangshöhle (Nähe Freibad)
Naturdenkmal Hexentor: Kreisrundes Felsentor. Gilt als keltischer Kraftort
Naturdenkmal Großer Wasserstein: Felsentor mit kleinen Nischen, die ganzjährig Wasser führen.
Interessanter und abwechslungsreicher Weg.
Gut kombinierbar mit dem Rundweg Roter Ring
Der Naturdenkmälerweg beginnt in der Stadt am Marktplatz. Hier finden Sie Parkplätze, die Sie kostenfrei nutzen können.
Der Weg ist für Kinder geeignet, die schon die ca. 4,3 km laufen können. Für Kinderwagen ist der Weg leider nicht geeignet, da bei der Klauskirchehöhle ein Treppenaufstieg ist.
Vom Hinteren Tor geht man ein Stück geradeaus; hinter dem letzten Wohnhaus biegt der Weg links ab, Bitte beachten Sie die Umleitung aufgrund der Baustelle. Noch vor dem Freibad gehen wir rechts zur Klauskirche hinauf, durchqueren sie und wandern am Freibadzaun entlang an der Pension Windmühle vorbei bis zum Wald. Dort biegt der Weg links ab und führt am Hexenboden und Hexentor vorbei nach Kröttenhof. Hinter Kröttenhof biegen wir rechts ab über die Wiesen in Richtung Wald. Hier bietet sich ein Abstecher nach rechts zur Buchnerhöhle an (nur zugänglich für sehr dünne Menschen in Schutzkleidung). Der Wanderweg führt jedoch am Waldrand nach links zum Wassersteintor. Vorher aber, etwa auf der Höhe der Pferdekoppel, verlässt der Wanderweg den Waldrand und führt parallel dazu – mit ca. 3 m Abstand – durch den Wald direkt zum Wassersteintor. Von dort – noch vor der Höchstädter Straße – geht es durch den Wald rechts hinauf zum Großen Wasserstein, einer vorgeschichtlichen Zufluchtstätte („Abri“) und Jägerstation.
Hier wurden bei Grabungen die fossilen Überreste des kleinsten Säugetieres der Eiszeit gefunden, einer Zwergspitzmaus von der Größe einer Hummel.
An den Felsen entlang kommen wir zum Rastplatz „Stöhrs Ruhe“ und gehen von hier aus auf der Höchstädter Straße zurück nach Betzenstein (Unteres Tor).
Der Hexenboden, eine bizarre Schwammkalkkulisse mit dem Naturdenkmal Hexentor befindet sich in der Nähe der Ortschaft Kröttenhof und ist von dort aus beschildert. Das Hexentor ist ein mehrere Meter hoher kreisrunder Felsdurchbruch, der als Kraftort gilt.
Wanderung: Naturdenkmäler Rundweg
Markierung: Roter Punkt
Länge: 4 km
Start: Hinteres Tor
Naturdenkmal Klauskirche: Durchgangshöhle (Nähe Freibad)
Naturdenkmal Hexentor: Kreisrundes Felsentor. Gilt als keltischer Kraftort
Naturdenkmal Großer Wasserstein: Felsentor mit kleinen Nischen, die ganzjährig Wasser führen.
Interessanter und abwechslungsreicher Weg.
Gut kombinierbar mit dem Rundweg Roter Ring
Der Naturdenkmälerweg beginnt in der Stadt am Marktplatz. Hier finden Sie Parkplätze, die Sie kostenfrei nutzen können.
Der Weg ist für Kinder geeignet, die schon die ca. 4,3 km laufen können. Für Kinderwagen ist der Weg leider nicht geeignet, da bei der Klauskirchehöhle ein Treppenaufstieg ist.
Vom Hinteren Tor geht man ein Stück geradeaus; hinter dem letzten Wohnhaus biegt der Weg links ab, Bitte beachten Sie die Umleitung aufgrund der Baustelle. Noch vor dem Freibad gehen wir rechts zur Klauskirche hinauf, durchqueren sie und wandern am Freibadzaun entlang an der Pension Windmühle vorbei bis zum Wald. Dort biegt der Weg links ab und führt am Hexenboden und Hexentor vorbei nach Kröttenhof. Hinter Kröttenhof biegen wir rechts ab über die Wiesen in Richtung Wald. Hier bietet sich ein Abstecher nach rechts zur Buchnerhöhle an (nur zugänglich für sehr dünne Menschen in Schutzkleidung). Der Wanderweg führt jedoch am Waldrand nach links zum Wassersteintor. Vorher aber, etwa auf der Höhe der Pferdekoppel, verlässt der Wanderweg den Waldrand und führt parallel dazu – mit ca. 3 m Abstand – durch den Wald direkt zum Wassersteintor. Von dort – noch vor der Höchstädter Straße – geht es durch den Wald rechts hinauf zum Großen Wasserstein, einer vorgeschichtlichen Zufluchtstätte („Abri“) und Jägerstation.
Hier wurden bei Grabungen die fossilen Überreste des kleinsten Säugetieres der Eiszeit gefunden, einer Zwergspitzmaus von der Größe einer Hummel.
An den Felsen entlang kommen wir zum Rastplatz „Stöhrs Ruhe“ und gehen von hier aus auf der Höchstädter Straße zurück nach Betzenstein (Unteres Tor).
Die Klauskirche ist eine 32 Meter lange, 5 Meter breite und 7 Meter hohe, geräumige Durchgangshöhle mit hydromorphen Formen (Auswaschungen), was auf eine Meereshöhle hindeutet. Ihren Namen verdankt sie vermutlich der domartigen Kuppel. Vor Jahrmillionen nagten die Brandungswellen des Kreidemeeres an den harten Dolomitriffen und gruben Spalten und Öffnungen hinein. So entstand auch diese Meeresstrandhöhle. Die Klauskirche liegt direkt am Aufgang zum Kletterpark am Wanderweg Roter Ring. Gesteinsty
Wanderung: Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt – rund um Betzenstein
Markierung: Roter Ring
Länge: 7 km
Start: Stadtmitte, Unteres Tor
Aussichtspunkt Schmidbergturm: Blick auf Burgen und über die Stadt
Aussichtspunkt Gerhardsfelsen: Blick von Süden auf die Stadt und Fernblick über den Veldensteiner Forst
Aussichtspunkt „Schöne Aussicht“: Etwas versteckt oberhalb des Abenteuerparks. Blick vom Westen auf die Burgen
Aussichtspunkt Badersberg: Schöner Blick auf die Altstadt und den Unteren Marktplatz.. Picknickplatz mit Schutzhütte Berghäusl
Wir gehen durch das Untere Tor am Marktplatz und dann nach rechts hinauf zum Schmidberg. Der Pfad schlängelt sich zum Aussichtsturm, von wo man einen herrlichen Blick auf die beiden Burgen gegenüber hat. Folgen wir unserer Markierung weiter, kommen wir an der Laufer Hütte vorbei und treffen alsbald auf die Straße, die wir überqueren. Teils durch Buchenwald, teils am Waldrand entlang geht es hinauf zum „Ameisenbühl“.
Hier ca. 50 Meter nach links und dann nach rechts in einen angenehmen Wiesenweg abbiegen. Ein Bänkchen lädt zum Verweilen ein, bevor es gleich in den Wald geht und der Weg bergauf etwas anspruchsvoller wird. Wieder bergab, am Siedlungsrand entlang, kreuzen wir die Dorfstraße nach Eckenreuth und wandern hinauf zum Aussichtspunkt auf dem „Gerhardsfelsen“. Von hier aus kann man bei günstiger Witterung sogar den Ochsenkopf im Fichtelgebirge und den Steinwald in der Oberpfalz sehen.
Der Weg führt uns nun durch den Buchenwald hinunter zur Straße nach Waiganz. Diese überqueren wir und folgen der Markierung wieder in den Laubwald. Nach einem Anstieg gelangen wir auf einem Höhenrücken und weiter an einem Bolzplatz vorbei zu einem Wasserwerkshäuschen. Von dort geht es rechts hinunter zur Straße nach Stierberg. Diese überqueren wir und folgen dem Pfad, der am Waldrand rechts abbiegt. Auf und ab schlängelt sich der Pfad durch den Buchenwald, bis das Freibad in Sichtweite kommt. Die Straße am Aufgang zum Freibad überquert, dann führt ein Schotterweg zum Treppenaufstieg, der zur Klauskirchenhöhle hinaufgeht. Die imposante Höhle, die der Weg durchquert, hat eine Länge von etwa 37 m, eine Breite von bis zu 5 m und eine Höhe von bis zu 7 m. Nun laufen wir durch den Abenteuerpark, einer der höchsten Kletterparks in Deutschland mit der einzigartigen Seilbahnfaht über das beheizte Freibad. Auf der buchenbestandenen Anhöhe kann man einen kurzen Abstecher nach rechts zur „schönen Aussicht“ machen. Ein lauschiges Bänkchen, das schon zu Urgroßvaters Zeiten ein Geheimtipp für Verliebte war.
Der Weg führt nun zum ehemaligen Standort der Windmühle, die leider 1917 abgebaut wurde. An diesem idyllischen Fleckchen findet sich heute eine liebevoll geführte Pension. Den Fahrweg entlang geht es weiter, dann über die Straße nach Höchstädt und nach links auf einen wildromantischen Wiesenpfad. Ein heiterer Steig führt uns auf den „Badersberg“ zum Berghäusel, einer überdachten Rastmöglichkeit mit Blick auf die historische Innenstadt. Ein Treppenabstieg führt hinunter in die Stadt. Von hier aus geht es stadteinwärts zurück zum Unteren Tor.
Zu den folgenden Zeiten hat unsere Verwaltung geöffnet:
Dann kontaktieren Sie uns einfach jederzeit unter folgenden Kontaktmöglichkeiten:
Alle Meldungen
Veranstaltungen
Bürgerservice & Formulare
Ortsplan
Bürgermeister und Stadtrat